Meldungen

Herz statt Hetze- Demo gegen die AfD Veranstaltung in Hirsau

14. November 2018  Meldungen

Die Partei AfD und mit ihr etliche Rechtsextreme, Rassisten und Geschichtsverfälscher in ihren Reihen, drängt in die deutschen Kommunalparlamente und versucht Einfluss auf die kommunale Politik zu nehmen und damit unser Land nach deren Vorstellungen zu verändern.

Der Kreisverband von Die Linke Calw/Nagold möchte deshalb ein Zeichen setzen gegen Rassismus, Hass und Hetze und veranstaltet am kommenden Donnerstag, den 15.11. um 18:30 Uhr vor dem Kursaal in Calw-Hirsau eine Demonstration unter dem Motto: „Herz statt Hetze“. Wir rufen alle Bürger aus Calw und Umgebung dazu auf, daran teilzunehmen! Wir stehen solidarisch zusammen für Toleranz und Menschenrechte und sind gegen soziale Spaltung und Sozialabbau.

Wie keine andere Partei steht die AfD für Intoleranz, Hass und Spaltung unserer Gesellschaft. In den Reihen der AfD befinden sich etliche bekennende Neonazis, verurteilte Antisemiten und rechte Schläger. Den Anhängern und Wählern der AfD sollte folgendes bewusst sein und zu denken geben: „Wer die Rechtsextremen und Rassisten in der AfD toleriert, ihnen zujubelt und sie bei Wahlen unterstützt, der mag vielleicht selbst nicht rechtsextrem oder ein Rassist sein, aber er hilft damit bewusst oder unbewusst diesen Kräften in der AfD bei der Umsetzung ihrer Ziele!“ Wer die Gesellschaft positiv verändern will, darf sie nicht spalten und gegeneinander aufhetzen. Hört nicht auf die Angstmacher in der AfD und setzt bei der Demo am Donnerstag mit uns ein Zeichen für Toleranz, für Menschenrechte und für eine soziale und gerechte Politik!

Bundesweite Demonstration am Samstag, 13.10.2018 in Berlin

11. Oktober 2018  Allgemein, Meldungen

#unteilbar – Für Solidarität statt Ausgrenzung

In Zeiten, in denen Menschen kriminialisiert werden, weil sie andere Menschen vor dem Ertrinken retten, muss man demonstrieren gehen: Für Solidarität statt Ausgrenzung. Für eine offene und freie Gesellschaft.

13. Oktober 2018 um 12 Uhr, Berlin-Alexanderplatz

Anreise
Es gibt aus einigen Städten Busse, Zugtreffpunkte und Mitfahrgelegenheiten. Informationen findet ihr hier:

https://www.unteilbar.org/demonstration/anreise/

Hinein in den LINKE-Block!
DIE LINKE wird einen eigenen Lautsprecherwagen mit Programm haben. Wir wollen mit einem großen, sicht- und hörbaren Block auf der Demo präsent sein. Reiht euch deshalb hinter unserem großen Fronttransparent ein. Bringt eure Fahnen und Schilder mit. Wir treffen uns auf der Alexanderstr., zu erkennen an dem großen LINKE-Luftballon. Weitere Infos unter https://www.facebook.com/events/248264719365352/

Landesweite Demonstration am 13. Oktober in Karlsruhe, 14 Uhr, Bahnhofsvorplatz, Karlsruhe

11. Oktober 2018  Allgemein, Meldungen

DIE LINKE Baden-Württemberg ruft auf zur landesweiten Demonstration „Gegen nationalistische und rassistische Hetze!“

in Karlsruhe am Samstag, 13.10.2018, um 14 Uhr ab Bahnhofsvorplatz.
Einer der Redner*innen wird unser MdB Michel Brandt sein. Die Demonstration wird organisiert vom Antirassistisches Netzwerk Baden-Württemberg
und von vielen Organisationen und Gruppen unterstützt. Bringt eure Fahnen und Transparente mit, damit wir als DIE LINKE als Block sichtbar sind.

 

 

1. Mai: Gemeinsam für höhere Löhne und mehr Freizeit

26. April 2018  Meldungen

Die Wirtschaft boomt. Jahr für Jahr brüstet sich die Bundesregierung mit Wirtschaftswachstum und Erfolgsmeldungen vom Arbeitsmarkt. Doch viele Menschen haben davon nichts: Hunderttausende Langzeitarbeitslose bekommen trotzdem keinen Job und werden von Rechtsauslegern von CDU und CSU auch noch verhöhnt. Und auch wer Arbeit hat, muss sich häufig mit niedrigen Löhnen und Dauerstress auseinandersetzen: Im letzten Jahr wurden über 1,5 Milliarden Überstunden geleistet, ein Großteil davon unbezahlt. Die Hälfte der Beschäftigten bekommt heute weniger Geld als vor 15 Jahren, während die Profite vieler Konzerne in der Zeit drastisch gestiegen sind.

Die kleinste Große Koalition aller Zeiten hat sich zerrissen, lustlos und kraftlos auf die Regierungsbank geschleppt und ihr Totalversagen schon im Koalitionsvertrag festgeschrieben: Sie geht nicht entschieden gegen Niedriglöhne, Tarifflucht, Befristungen und Leiharbeit vor. Und auch bei der Arbeitszeit geht es in die völlig falsche Richtung: Die Groko will längere Tagesarbeitszeiten ermöglichen.

Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich die Superreichen und Konzerne die Taschen auf Kosten der Menschen voll machen, die hart arbeiten und viel zu wenig davon haben. Ob im Blaumann oder im Krankenhauskittel, ob mit Wischmopp oder Laptop – nur gemeinsam können wir etwas erreichen und verändern. Wir brauchen die Solidarität der Vielen gegen die Bereicherung der Wenigen“.

DIE LINKE will deshalb die Arbeitswelt umkrempeln: Normal muss sein, was den Menschen dient, nicht was dem Profit der Unternehmen nutzt. DIE LINKE macht am 1. Mai an der Seite der Beschäftigten und der Gewerkschaften Druck für gute Arbeit und gute Löhne und für ein Neues Normalarbeitsverhältnis.

Der Kreisverband der LINKEN. Calw wird am 1. Mai 2018 in Sindelfingen und in Stuttgart an Demo zum 1.Mail teilnehmen.

Dazu möchten wir sie recht herzlich einladen.

DIE LINKE fordert im Rahmen ihrer Offensive für ein Neues Normalarbeitsverhältnis:

  • Löhne rauf, Tarifverträge für alle! Tarifverträge müssen allgemeinverbindlich für alle Beschäftigten einer Branche gelten.
  • Tarifflucht und Lohndumping durch Auslagerungen, Werkverträge und Leiharbeit müssen verboten werden.
  • Mindestlohn von 12 Euro – darunter bedeutet Altersarmut.
  • Sichere und sozial abgesicherte Arbeit für alle statt Befristungen, Leiharbeit und Minijobs!
  • Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit! Frauen müssen endlich genauso viel erhalten wie Männer und die Diskriminierung in der Arbeitswelt beendet werden
  • Gerechte Verteilung der Arbeit! Aktuell sind über drei Millionen Menschen erwerbslos, während andere Berge von Überstunden auftürmen.
  • Mehr Personal statt Überstunden. Die Regierung muss dringend in mehr Personal in Pflege, Kitas und Schulen investieren.
  • Selbstbestimmtere Arbeitszeiten zwischen 28 und 35 Stunden für alle – mit Löhnen, die für ein gutes Leben reichen. DIE LINKE kämpft für Arbeitszeitverkürzung mit Lohnausgleich. Minijobs müssen durch sozial abgesicherte Teilzeitarbeit mit mindestens 20 Stunden pro Woche ersetzt werden.

»Fünkchen Hoffnung auf Resozialdemokratisierung«

23. April 2018  Meldungen

Nachricht von Dietmar Bartsch, Sahra Wagenknecht, 23. April 2018

Andrea Nahles ist die erste Frau an der Parteispitze in der mehr als 150-jährigen Geschichte der SPD. Ein Sonderparteitag wählte sie am Sonntag in Wiesbaden. Die Delegierten verpassten Nahles mit einem Ergebnis von 66,3 Prozent aber einen deutlichen Dämpfer. Ihre Gegenkandidatin, Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange, schnitt mit 27,6 Prozent stärker ab als erwartet.

„Die Widerstände gegen Nahles in der SPD zeigen, dass es viele in der SPD gibt, die sich mit der Politik des Weiter-so nicht abfinden wollen. Nahles ist und bleibt sogar in der eigenen Partei unpopulär. Offenbar verbinden selbst viele SPD-Delegierte mit Nahles keinen Neuanfang und keine dringend notwendige soziale Wende“, kommentiert Sahra Wagenknecht die Wahl.

Nahles wird das Steuer „nicht herumreißen können, solange sich die SPD an Merkel und Seehofer kettet“, betont Dietmar Bartsch. Allerdings verbänden mit ihrem Ursprung aus der sozialdemokratischen Parteilinken und ihrem Bekenntnis zu Mitte-Links „nicht wenige innerhalb und außerhalb der SPD ein kleines Fünkchen Hoffnung auf die Resozialdemokratisierung der SPD“, sagte Bartsch der Nachrichtenagentur dpa.

Bartsch warnt: „Die Unionsschwestern werden mittelbar nicht nur verbal, sondern sehr konkret politisch einen Ausbruch aus der Mitte nach rechts unternehmen. Schon jetzt treibt eine panische CSU, die im Oktober einen massiven Einbruch in Bayern befürchten muss, das letzte Merkel-Kabinett scharf gen Steuerbord.“ Um so mehr sei es unabdingbar, „dass wir das bundespolitische Mitte-Links-Lager als Option für den Tag X nicht aufgeben. Darin besteht die Verantwortung der neuen SPD-Vorsitzenden Andrea Nahles“, so Bartsch.