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Pressemitteilung – Zur Situation an der polnischen EU-Außengrenze

17. November 2021  Allgemein, Meldungen, Pressemitteilungen

Seit Wochen schon harren geflĂŒchtete Menschen und Familien im Grenzgebiet zwischen Belarus und Polen aus. Doch anstatt ihnen ihr Recht auf Asyl zu gewĂ€hren, werden sie von polnischem MilitĂ€r durch ZĂ€une und Nato-Draht an der Einreise in die EuropĂ€ische Union gehindert. Die Situation an den lettischen und litauischen Grenzen ist Ă€hnlich.

 

Das KalkĂŒl des belarussischen Diktators Lukaschenko, die EU mit der Durchreise von GeflĂŒchteten nach Europa zu erpressen, geht zurzeit voll und ganz auf. Um Sanktionen gegen Belarus zu lockern wĂ€re Lukaschenko zu einem vergleichbaren „FlĂŒchtlingsdeal“ bereit, wie ihn die EU bereits mit der TĂŒrkei ausgehandelt hat. Dieses KalkĂŒl kann nur aufgehen, wenn die Annahme stimmt, dass die Staats- und Regierungschefs der EU diese geflĂŒchteten Menschen hier nicht haben wollen.

WĂ€hrend die Lage an den östlichen Grenzen der EU fĂŒr die GeflĂŒchteten eskaliert, warten in Griechenland nach wie vor tausende Menschen in behelfsmĂ€ĂŸigen Lagern auf einen Ausweg. Es wird fĂŒr manche dort der zweite, dritte oder vierte Winter sein, den sie unter einer Plastikplane in einem griechischen Lager verbringen werden, wĂ€hrend auch Griechenland versucht, die EU mit diesen Menschen zu erpressen.

 

Doch anstatt sich „angreifbar“ zu machen, diesen Menschen schlicht ihr Recht auf Asyl zuzugestehen und sie aufzunehmen, werden sie von den Sprecher*innen der aktuellen deutschen Bundesregierung sowie der ZukĂŒnftigen in Person von Olaf Scholz entmenschlicht und als „hybride Waffen“ und „Angriffstaktiken“ bezeichnet, wĂ€hrend die Schuld an ihrer Situation einzig und allein Lukaschenko zugeschrieben wird.

 

„Dieser Ausdrucksweise und dieser menschenverachtenden Außenpolitik und Gesinnung unserer Bundesregierung, die nichts mit den Werten unserer Verfassung zu tun haben, stellen wir uns entschieden entgegen. Es darf nicht sein, dass vor Krieg, Hunger und Terror geflĂŒchtete Menschen auf europĂ€ischem Boden mit Waffengewalt bekĂ€mpft werden und sterben“, so Kreissprecherin Helen Glaus.

 

„Herr Seehofers Zusicherung an Polen zur Errichtung von Grenzmauern und -zĂ€unen gilt es eine zivilgesellschaftliche und solidarische Antwort zu geben. Europa hat Platz, Deutschland hat Platz. Es wird nun Zeit, dass die StĂ€dte, die sich vor Jahren zu „sicheren HĂ€fen“ ernannt haben, endlich gehört werden.  GeflĂŒchtete aus Griechenland und von den östlichen EU-Grenzen mĂŒssen sofort aufgenommen werden und es mĂŒssen sichere Fluchtwege geschaffen werden. Dies muss geschehen, bevor die deutsche und europĂ€ische Außenpolitik noch mehr Tote zu verantworten hat“, ergĂ€nzt Thomas Hanser Kreissprecher DIE LINKE. Kreisverband Calw.

 

DIE LINKE. Kreisverband Calw

 

Mittwoch, den 17.11.2021

Zeit zu handeln! Sozial und klimagerecht!

 
Am kommenden Montag bekommen wir Besuch von unserem Baden-WĂŒrttembergischem spitzen Duo, Gökay Akbulut MdB (Listenplatz 2) und Bernd Riexinger MdB (Listenplatz 1).
NatĂŒrlich ist auch unser Kandidat fĂŒr den Wahlkreis Calw, Thomas Hanser mit dabei.
Das Ganze findet am 20.09.21 um 17Uhr vor dem Kaufland in Calw statt. (unteres Ledereck)

 

SOZIAL. KLIMAGERECHT. JETZT!

 

AM 26.09. BEIDE Stimmen fĂŒr DIE LINKE, Wir machen das Land gerecht!

Live Talk am So. 07.03. 19.30 Uhr

04. MĂ€rz 2021  Meldungen

Thema: Die Auswirkungen der veganen ErnĂ€hrung fĂŒr das Wohl von Mensch, Tier und Umwelt

 

Termin: So, 07.03. 19.30 Uhr Gast: Erhard Hofmann Landtagskandidat Calw

 

Funktion: Gemeinderat und Landtagskandidat

Kurzbeschreibung Themen/ Person:

Ich entstamme dem badischen Landesteil, genauer dem Landkreis Karlsruhe. Aktiv in die Kommunalpolitik eingestiegen bin ich in den achtziger Jahren durch die GrĂŒndung und Leitung eines grĂŒnen Ortsverbandes. Es folgte eine 10 jĂ€hrige Mitgliedschaft im Böblinger Kreistag in der dortigen grĂŒnen Fraktion. Meine Arbeitsschwerpunkte lagen im Bereich der Ökologie, der Baubiologie und dem Sozialen.

Zum Thema selbst kam ich aufgrund eigener Erfahrungen mit veganer Lebensweise und der Erfassung der grĂ¶ĂŸeren Dimensionen des Fleischkonsums. Bei grĂ¶ĂŸeren Dimensionen ist zu denken an die weltweite Zerstörung von ökologisch bedeutsamen WĂ€ldern zugunsten der Erzeugung von Viehfutter in der Anbauweise von Monokultur. Monokulturen verlangen bekanntermaßen den Einsatz von Pestiziden.

Da das Saatgut genmanipuliert ist, werden Pestizide oft in viel zu großen Mengen eingesetzt. Die Folge sind ausgelaugte und vergiftete Böden, woraufhin neue KahlschlĂ€ge erfolgen. Da die heimische Landwirtschaft nicht genĂŒgend AnbauflĂ€che fĂŒr das Mastvieh hat, wird Futter importiert, das durch die TiermĂ€gen wieder ausgeschieden wird und in Form von GĂŒlle die Böden belastet.

Da das Futter importiert wird, wird somit auch die GĂŒlle importiert. Ein weitere Aspekt besteht in der tierquĂ€lerischen Massentierhaltung, in der die Tiere in einem nie endende qualvollen Dasein stehen – nur weil der Mensch meint, ohne Fleisch nicht sein zu können. Er bezahlt einen hohen Preis dafĂŒr. Er versĂŒndigt sich an der Natur und wird letztlich noch krank dadurch. Aktuell macht sich eine Pandemie breit, die ihre Ursache, wie viele andere Pandemien auch in einem zu engen Kontakt mit Tieren hat. Bei Urwaldrodungen, beim Handel, bei der Haltung und letztlich beim Konsum.

Wenn in unserem VerhÀltnis zum Tier sich nicht etwas grundlegendes Àndert, wird uns auf absehbare Zeit keine Entspannung zuteil werden. Impfen und dann so weitermachen, als sei nichts geschehen, nur weil man ja nichts an seinem Leben Àndern will? Das wird Zuwenig sein.

 

Foto Martin Auerbach: Olaf Brostowski

Location mit freundlicher UnterstĂŒtzung durch Bert Heim & Team:

https://die-zeitgenossen.de/

Online Zoom Veranstaltung am 03.03.21 um 20.00 Uhr

01. MĂ€rz 2021  Meldungen

Unser Kandidat zur Landtagswahl Erhard Hofmann

09. Februar 2021  Meldungen

Demokratie lebt von der Beteiligung Aller.
Wenn Alle sich beteiligen, können niemals Wenige ĂŒber Alle herrschen.
Alle Gewalt geht vom Volke aus.
Dieser Macht mĂŒssen sich Alle bewusster werden.
In der heutigen Zeit werden wir mehr und mehr dirigistisch in unserer LebensfĂŒhrung gelenkt.
Wenige beherrschen Viele.
Dagegen hilft nur ein entschiedener Widerspruch, den keine Partei so deutlich fĂŒhrt wie die Linken.
Damit dieser Widerspruch kĂŒnftig auch deutlich im Landesparlament gefĂŒhrt wird, steht meine Kandidatur.

Erhard Hofmann unser Kandidat zur Landtagswahl fĂŒr den Wahlkreis 43 Calw, stellt sich auf seiner Website vor.

http://erhardhofmann.in-den-landtag-bw.de