Pressemitteilungen

Atomwaffenverbotsvertrag tritt in Kraft – Deutschland fehlt

23. Januar 2021  Pressemitteilungen

Am 22. Januar tritt der Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. DIE LINKE Calw feiert diesen Tag und gratuliert ICAN, der zivilgesellschaftlichen internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, für diesen Erfolg.

Der Vertrag verbietet Staaten Atomwaffen zu testen, zu entwickeln, zu produzieren und zu besitzen. Außerdem sind die Weitergabe, die Lagerung und der Einsatz sowie die Drohung des Einsatzes verboten. Darüber hinaus wird den Staaten die Stationierung von Atomwaffen auf eigenem Boden verboten. Das Inkrafttreten des Vertrags ist ein historischer Meilenstein auf dem Weg zu einer Welt ohne Atomwaffen. Er stellt auch einen Sieg der internationalen Demokratie und multilateralen Diplomatie über die Dominanz der Weltmächte dar.

122 UN-Staaten haben den Vertrag unterzeichnet und mittlerweile 50 ratifiziert. Deutschland gehört bisher leider nicht dazu.

Helen Glaus und Thomas Hanser Kreissprecher*in des Kreisverbands Calw, erklären dazu: „Wir fordern, dass unsere Städte im Kreis Calw den Städteappell von ICAN unterzeichnen, wie bereits mehr als 100 Städte in Deutschland. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Wir rufen die Landesregierung in Baden-Württemberg dazu auf, sich Bremen, Berlin, Rheinland-Pfalz und Hamburg anzuschließen und den Vertrag zum Verbot von Atomwaffen ebenfalls zu unterstützen. Die Atomwaffen müssen aus Deutschland endlich abgezogen und die nukleare Teilhabe der NATO beendet werden. Dies wäre ein wichtiger Beitrag zu mehr weltweiter Sicherheit, denn jeder Einsatz von Atomwaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und langanhaltende Folgen für die Menschheit und diesen Planeten haben. Die fortgesetzte atomare Aufrüstung verschlingt zudem viele finanzielle Ressourcen, die wir dringend zur Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie auch für unsere Städte und Kommunen benötigen.“

DIE LINKE des Wahlkreises Calw wählt Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2021

11. Januar 2021  Pressemitteilungen

In der Nagolder Stadthalle fand am Nachmittag des 10.01.2021 unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen die Aufstellungsversammlung der Partei DIE LINKE (Wahlkreis Calw – Landkreise Calw & Freudenstadt) zur Wahl eines Direktkandidaten statt. Gitte Hutter (Leonberg) und Thomas Hanser (Calw) traten gegeneinander an.

Gitte Hutter war in ihrer Rede besonders der Zustand des Gesundheitssystems ein Anliegen. Das Pflegepersonal sei überlastet und müsse dringend – ganz abgesehen von der aktuellen Corona-Situation – aufgestockt werden. Die jetzt herrschenden Zustände seien für Patienten und Pflegende unerträglich. Auch Menschen, die einen Angehörigen betreuen, müssen dringend unterstützt werden.

Thomas Hanser sieht dies genauso. Sein Hauptanliegen war die soziale Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft. Menschen mit geringerem Einkommen dürfen nicht länger gegeneinander ausgespielt werden und sollen mit der LINKEN eine Partei haben, die ihnen eine Stimme gibt. Die «Herrschaft der Parallelgesellschaft der Großkapitalisten» müsse ein Ende haben und ein fairer Wettbewerb muss wieder ermöglicht werden.

Mit einer Stimme Vorsprung vor Gitte Hutter wurde Thomas Hanser im Anschluss an die Reden zum Direktkandidaten gewählt. Wir freuen uns über einen Vertreter aus dem ländlichen Raum und wünschen ihm für die Bundestagswahl viel Erfolg.

Der Vorstand des KV Calw DIE LINKE

Neuer Vorstand gewählt

03. Dezember 2020  Pressemitteilungen

DIE LINKE im Kreisverband Calw wählt auf ihrer Jahreshauptversammlung am 23.10.2020 im Naturfreundehaus Nagold einen neuen Vorstand.
Als Doppelspitze wurde Helen Glaus neu zur Kreissprecherin und Thomas Hanser zum Kreissprecher gewählt. Benjamin Miller wurde als Beisitzer bestätigt. Patrick Schorer wurde zum neuen Schatzmeister und Jonathan Meßner zum neuen Beisitzer gewählt.
Mit dem neuen Kreisvorstand und ihrem Landtagskandidaten Erhard Hofmann ist DIE LINKE im KV Calw gut gerüstet, um für mehr soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit zu kämpfen.
Unsere Antwort auf die Wirtschafts- und Corona-Krise heißt: Solidarität und Gerechtigkeit!